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So profitieren Intensivstationen von der Digitalisierung

Es ist schon paradox: Geht es um persönliche Dinge, wie die Anzahl der gelaufenen Schritte, die Entwicklung der Pulsfrequenz während der letzten Joggingrunde oder die tägliche Kalorienbilanz, können sich viele von uns ein Leben ohne digitale Assistenten kaum vorstellen. Wer würde seine Trainings- oder Abnehmbilanzen schon gerne in einer Excel Tabelle erfassen und verwalten? Nur die ganz Hartgesottenen.

Geht es hingegen um lebenswichtige Vitalparameter von schwerstkranken Menschen auf Intensivstationen, greifen Pflegekräfte noch viel zu häufig zu Stift und Papier. Also noch nicht mal zur Excel Tabelle. Natürlich ist die digitale Erfassung, Darstellung und Auswertung von Werten auf der Intensivstation ungleich komplexer als die für das individuelle Fitnessprogramm. Sie ist aber auch so viel sinnvoller und nutzbringender. Eben überlebenswichtig – nicht nur für Patienten, sondern auch für Intensivstationen und Kliniken.

Die Vorteile der Digitalisierung auf Intensivstationen

Daten digital zu pflegen hat im hektischen Arbeitsalltag auf Intensivstationen unzählige Vorteile:

  • Digitale Daten können eindeutig interpretiert werden (keine Fehler wegen schlechter Handschrift oder abweichender Schreibweisen).
  • Digitale Daten sind jederzeit, überall und für mehrere Personen gleichzeitig einsehbar – anders als die Papierakte.
  • Digitale Daten können nutzerfreundlich und übersichtlich aufbereitet werden.
  • Digitale Daten erlauben Automatismen, zum Beispiel den automatischen Abgleich der Medikation auf Wechselwirkungen, das automatische Abrufen von Prozessbeschreibungen wie Triagesystemen, das automatische Anzeigen von Zusatzinformationen wie Dosierungsvorgaben der Hersteller, Prozessbeschreibungen der Klinik u.v.m.
  • Digitale Daten ermöglichen die Verknüpfung mit anderen digitalen Daten und der Herleitung spezifischer Zusammenhänge. So können etwa aktuelle Daten mit denen eines vorherigen Aufenthaltes direkt in einen Zusammenhang gesetzt werden. Oder die Daten der Intensivstation werden mit denen der Normalstation verglichen – und umgekehrt.
  • Digitale Daten ermöglichen eine lückenlose Dokumentation entlang des gesamten Versorgungsprozesses. Das erleichtert die medizinische Entscheidungsfindung und kann Doppeluntersuchungen verhindern.
  • Digitale Daten können einfach verglichen und bereitgestellt werden, zum Beispiel für internes oder externes Benchmarking oder in der MDK-Kommunikation. Mit Blick auf die Patientenakte rückt auch der Patient als potenzieller Empfänger in den Fokus der Bereitstellung.

Ein Patientendatenmanagementsystem (PDMS) kann Intensivstationen besonders unterstützen: Es hält alle wesentlichen Daten digital und zentral vor. Darüber hinaus ist es in bestehende Infrastrukturen integriert, erhält Werte automatisch von der angeschlossenen Medizintechnik und kommuniziert mit den Primärsystemen der Klinik, wie zum Beispiel dem KIS.

Warum Kliniken von einem PDMS langfristig profitieren

All die oben genannten Vorteile sind in Zeiten, in denen der Patient stärker in den Fokus rückt und mehr Teilhabe an seinen Daten erhält, in denen Gesundheitsdaten immer stärker vernetzt und verteilt werden und in denen die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses über dessen Zukunft entscheidet, überlebenswichtig.

Ein PDMS unterstützt Krankenhäuser vor allem in drei Punkten:

  1. Steigerung der Behandlungsqualität: Mehr Informationen sind für mehr Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt und in übersichtlicher Form zugänglich. Automatische Warnung (z.B. bei Wechselwirkungen) und automatische Unterstützung im Entscheidungsprozess entlasten Mitarbeiter und sorgen für bessere medizinische Ergebnisse.
  2. Steigerung der Wirtschaftlichkeit: Die automatische Generierung von Informationen sorgt für eine Zeitersparnis bei der Dokumentation. Das Personal wird entlastet. Gleichzeitig steigt die Qualität und die Transparenz der Dokumentation, was sich bei der Abrechnung und auch bei eventuellen Prüfungen durch den MDK positiv auswirken kann. Können digitale Daten aus dem PDMS Leistungen zweifelsfrei belegen, ist dies bares Geld wert! Die Daten im PDMS dienen aber auch dem Benchmarking und sorgen so für eine potenzielle Prozessoptimierung
  3. Steigerung des Vernetzungsgrades: Die Zeit von Datensilos ist vorbei. Medizinische Daten sollten heute einrichtungsweit und -übergreifend verfügbar sein. Zum Beispiel im Rahmen von Telemedizinprojekten zur Einholung von Expertenmeinungen. Aber auch, um künftige Anforderungen an eine Bereitstellung medizinsicher Daten an die Patienten zu erfüllen.

Lesen Sie hier mehr über das M-PDMS der Meierhofer Medizintechnik GmbH.



Die Autorin des Artikels

Mirjam Stamm

Mirjam Stamm ist Solution Manager M-PDMS bei der Meierhofer Medizintechnik GmbH.



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