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Virtuelle Kundenschulungen: Vom SchulungsCenter zur multimedialen Akademie

Die neue Meierhofer Akademie bietet Kund*innen und Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, Wissen im individuellen Lerntempo über verschiedene Lernmethoden und -wege zu erwerben und zu vertiefen. Dabei kommt das Blended-Learning-Konzept zum Einsatz. Im Interview verrät Nele Naie-Ludwig, verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Akademie, Näheres über Ziele und Hintergründe.

Wie kam es zur neuen strategischen Ausrichtung des SchulungsCenters?

Die Anforderungen an interne und externe Schulungen haben sich im Laufe der Zeit immer mehr geändert – weg vom Präsenz- und Frontalunterricht hin zu mehr Flexibilität und Gestaltungsfreiheiten, sich die Lerninhalte nach dem eigenen Lerntempo aneignen zu können. Mit individualisierten Lernangeboten können wir außerdem den Bedürfnissen unserer Anwender*innen besser gerecht werden, die sich aus dem Arbeitsalltag im Krankenhaus ergeben. Dafür verwenden wir das Lernmanagementsystem (LMS) eFront der Firma click&learn, um diese neue Schulungskonzepte abbilden zu können. Das ist aber nur ein Baustein, denn neben der Einführung des LMS wollen wir vor allem den Wissenstransfer unter unseren Mitarbeiter*innen und Kund*innen sicherstellen. Wir unterstützen dabei nachhaltig. Die Akademie versteht sich als treibende Kraft und Innovator, um Meierhofer als lernendes Unternehmen zu gestalten und sowohl Mitarbeiter*innen als auch Kund*innen dem Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung auch im Rahmen des lebenslangen Lernens bestmöglich nachzukommen.   

In der Akademie kommt das Konzept des „Blended Learning“ zum Einsatz. Was versteht man darunter?

„Blended Learning“ oder auch „Integriertes Lernen“ ist eine Lernform, die die Vorteile von Präsenzveranstaltung und E-Learning miteinander kombiniert und auch das soziale Lernen fördert. Die verschiedenen Methoden und Medien sowie die Präsenz- und Online-Phasen sind dabei funktional aufeinander abgestimmt. Lernende sollen die Möglichkeit haben, Wissen ganz individuell in ihrem eigenen Lerntempo aufzubauen und zu vertiefen, sich mit anderen Lernenden auszutauschen und dabei die verschiedensten Lernwege zu nutzen.

Was sind Eure Ziele für die Akademie?

Der Spaß am Lernen und der gegenseitige Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie der erfolgreiche Abschluss, der per Zertifikat garantiert ist, ist eines der obersten Ziele der Akademie. In naher Zukunft wollen wir weitere Lernformate etablieren, wie Web-Based Trainings, virtuelle Klassenräume und uns auch weiteren Themen widmen, wie dem Lerntransfer für mehr Nachhaltigkeit des Wissens im Arbeitsalltag und dem Einarbeitungskonzept neuer Mitarbeiter*innen. Wichtig dabei ist, dass jeder sein eigenes Lerntempo verfolgen und Ort und Zeit der Schulung selbst bestimmen kann.

Es fanden ja schon die ersten Kundenschulungen unter diesem Konzept statt. Kannst Du dazu etwas sagen?

Ja, das ist sehr gut angekommen und darüber freuen wir uns sehr. Wir beschäftigen uns schon seit einigen Jahren mit der Nutzung von Videos bei Schulungen – und jetzt hat uns die Corona-Pandemie dabei  in die Karten gespielt und wir konnten den Ansatz noch weiter ausbauen. Die Kliniken der Contilia-Gruppe sind im Frühjahr auf die neue Produktgeneration unseres M-KIS umgestiegen. Im Zuge dieser Umstellung kommen die Kliniken auch in den Genuss der neuen GUI, was erstmal eine Umstellung für die Anwender*innen bedeutet, da die Oberflächen anders aussehen und neue Funktionen hinzugekommen sind. Gleichzeitig waren aufgrund der Corona Pandemie zunächst keine Präsenzschulungen vor Ort möglich, deshalb bestand die Notwendigkeit, die Kundenschulungen virtuell durchzuführen. Wir haben dabei zusammen mit der Contilia ein entsprechendes Konzept entwickelt und aufgesetzt.  Anfang April starteten dazu drei Kursreihen, die wir über das LMS zur Verfügung gestellt haben. In den Kursen ging es zum einen um die neue Oberfläche in M-KIS, das neue Ambulanz-Dashboard in der ZNA sowie um die Bettenplanung. Hierfür haben wir über 20 Kurzvideos gedreht und vertont. Eine weitere Besonderheit: Jeder Teilnehmer*in hat nun die Möglichkeit, sein erworbenes Wissen nach jeder Lerneinheit mittels Testfragen im Multiple-Choice-Verfahren zu überprüfen.
Die vollständige Umsetzung des Blended-Learning-Konzeptes mit einer Kombination aus eigenständigem Lernen mittels Kurzvideos, einem Sprechstundenangebot sowie Remote-Schulungen über ein virtuelles Konferenzsystem und der Möglichkeit von Präsensschulungen realisieren wir mit der zweiten Schulungsphase für unser M-PDMS im Juni. Ab Sommer 2021 werden auch weitere Kund*innen von diesem Konzept profitieren, hier sind wir schon mitten in der Planung.
 



Die Autoren des Artikels

Nele Naie-Ludwig

Nele Naie-Ludwig ist verantwortlich für die Organisationsentwicklung bei der Meierhofer AG und so auch für die strategische Ausrichtung der Meierhofer Akademie. 



Christiane Stagge

Christiane Stagge ist verantwortlich für Presse und Unternehmenskommunikation bei der Meierhofer AG.


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