Ich bin überzeugt, dass selbst kleine Benefits, wie die Übernahme der Startgelder für Sportevents, eine große Wirkung auf das allgemeine Betriebsklima haben.
Manuela Petrich, Teamleitung Personal

Was versteht man bei Meierhofer unter Benefits?

Gemeint sind Leistungen oder Vergünstigungen, die wir unseren Mitarbeitenden zusätzlich zum Gehalt anbieten. Darunter gibt es Zuwendungen, die einen finanziellen Vorteil bieten, aber auch Angebote, die den Mitarbeitenden zum Beispiel mehr Flexibilität bieten. Unsere Regelung für das mobile Arbeiten ist zum Beispiel ein solcher Vorteil, genauso wie unsere unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle, die wie bei mir selbst eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

Welcher war der erste Benefit, den Meierhofer angeboten hat, lange bevor das Thema im Arbeitsmarkt unter diesem Namen so präsent war?

Das dürften die Team-Events gewesen sein. Damals noch sehr familiär in kleiner Runde, sind unsere legendären Sommer-Events und Weihnachtsfeiern mittlerweile zu Großveranstaltungen angewachsen, die besonders zur Stärkung des Team-Spirits beitragen.

Bei Meierhofer wurden zum Jahresauftakt 2023 einige neue Benefits eingeführt. Welche sind das und was ist das Besondere daran?

Mit den zum Jahreswechsel neu eingeführten Benefits haben wir schnellstmöglich auf die schwierige Situation der steigenden Inflation reagiert. Meierhofer hatte davor schon von den gesetzlichen Möglichkeiten der Prämien Gebrauch gemacht, wir wollten aber zusätzlich auch dauerhafte Unterstützungsleistungen einführen. Daher bieten wir unseren Mitarbeitenden seitdem eine monatliche, monetäre Zusatzleistung an. In Abhängigkeit von persönlichen Bedürfnissen und landesspezifischen Bedingungen können die Mitarbeitenden unter anderem zwischen einem Zuschuss zu Fitnessstudio/Sportprogramm, Kinderbetreuung oder Internetkosten, einem Benefit-Pass, Lebensmittel-Pass oder Reka-Pay auswählen.

Gab es vor der Einführung dieser neuen Benefits bereits „Goodies“ für die Mitarbeitenden?

Es gab eine ganze Reihe von freiwilligen Leistungen, die in der Summe für ein mittelständisches Unternehmen schon sehr umfangreich waren: Schulungsangebote in der eigenen Meierhofer Akademie, Sportsponsoring, Mitarbeitenden-Zufriedenheitsumfrage, Sabbaticals, Ergonomieberatungen und Sehtests bieten wir schon sehr lange an. Mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten an zwei bis drei Tagen pro Woche waren wir, da wir sie in diesem Umfang bereits früh in der Corona-Pandemie eingeführt und seither beibehalten haben, sehr fortschrittlich unterwegs.

Aber das ist ja noch nicht alles: Letztes Jahr sind ein Rundum-Sorglos-Angebot für Fahrradleasing und der Zuschuss zum ÖPNV-Ticket dazugekommen. Warum jetzt noch mehr anbieten?

Wir wollen klare Zeichen in Richtung unserer Mitarbeitenden setzen und ihnen zeigen, wie wertvoll und wichtig sie für unser Unternehmen sind, besonders jene, die uns schon lange die Treue halten. Natürlich wollen wir aber auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber in dem hart umkämpften Markt der Talente stärken.

Solche individuellen Angebote sind ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung, die jede*n motivieren – natürlich auch mich.
Manuela Petrich, Teamleitung Personal

Als Leiterin des Personal-Teams verantwortest du das Themenfeld Benefits. Wie gehst du bei der Auswahl der richtigen Benefits für die Meierhofer Mitarbeitenden vor?

Mir war es zunächst mal wichtig zu verstehen, welche Benefits sich unsere Mitarbeitenden wünschen. Dafür haben wir Bewertungsportale, Umfragen unter Mitarbeitenden, Feedbackgespräche und vieles mehr ausgewertet. Als klar war, in welche Richtung unsere neuen Benefits gehen sollen, haben wir die Möglichkeiten in den drei Ländern – Deutschland, Österreich, Schweiz –, in denen unsere Mitarbeitenden tätig sind, ausgelotet. Es war uns sehr wichtig sicherzustellen, dass die lokalen Möglichkeiten mit unseren Vorstellungen und den Wünschen der Mitarbeitenden zusammenpassen. Dabei war es nicht leicht, in allen drei Ländern vergleichbare Leistungen zu finden, die ein Maximum an Flexibilität bieten und allen Erwartungen gerecht werden, aber wir haben diese Herausforderung angenommen und gemeistert – für unsere Mitarbeitenden. Zuletzt haben wir in den Ziel- und Entwicklungsgesprächen, die immer am Jahresende stattfinden, den konkreten Bedarf bei jedem/jeder Einzelnen abgefragt, um den Bedürfnissen so individuell wie möglich zu begegnen.

Man merkt, das Thema liegt dir am Herzen. Was ist für dich persönlich dein größter Benefit bei dem Projekt?

In erster Linie freue ich mich sehr darüber, eine gute Lösung für ein flexibles, Mitarbeitenden-zentriertes Angebot gefunden zu haben. Aus unterschiedlichen Lebenslagen resultieren unterschiedliche Bedürfnisse – daher ist es mir so wichtig, dass wirklich für alle Mitarbeitenden etwas Passendes dabei ist, indem wir in verschiedenen Bereichen Leistungen und Unterstützung anbieten. Solche individuellen Angebote sind ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung, die jede*n motivieren – natürlich auch mich.

Ich bin überzeugt, dass selbst kleine Benefits, wie die Übernahme der Startgelder für Sport-Events, eine große Wirkung auf das allgemeine Betriebsklima haben. Zuschüsse zu den Fahrtkosten oder ein Fahrradleasing können beispielsweise den Stresslevel auf dem täglichen Arbeitsweg reduzieren, kostenlose Verpflegung oder Zuschüsse zum Fitnessstudio sorgen für allgemeines Wohlbefinden und regelmäßige Team-Events stärken den Zusammenhalt.

Dass unsere Bemühungen bei den Mitarbeitenden gut ankommen und geschätzt werden, zeigen auch die Ergebnisse unserer jährlichen Mitarbeitenden-Zufriedenheits-Umfrage. Das freut mich natürlich immer besonders! Die Zufriedenheit meiner Kolleg*innen ist mein größter Benefit.