Der Meierhofer Standort Schweiz stellt sich vor
- 07.03.2025
- Lesezeit 4 Min
Die Meierhofer Schweiz AG betreut von Liebefeld bei Bern zahlreiche Digitalisierungsprojekte – und das mittlerweile schon seit über 15 Jahren. Dank des hohen Digitalisierungsgrads sind die Schweizer Spitäler im Vergleich zu anderen europäischen Ländern oftmals Vorreiter für Innovationen und Trends. Wir stellen die Schweizer Niederlassung und ihre erfolgreichen Digitalisierungsprojekte genauer vor.
Mit der Übernahme der Qualidoc AG ist Meierhofer 2008 in den Schweizer Healthcare-IT-Markt eingetreten. Mittlerweile hat sich das Unternehmen in der Schweiz als angesehener Anbieter von KIS- und PDMS-Lösungen etabliert. So betreut Meierhofer sowohl große Klinikgruppen als auch kleinere Spitäler und Gesundheitseinrichtungen und bietet vom kompletten, skalierbaren KIS bis hin zu maßgeschneiderten Speziallösungen für die Intensivmedizin, Reha, Akutsomatik und Pflege eine große Bandbreite an Lösungen.
Den Besonderheiten der Schweiz gerecht werden
Für den Schweizer Healthcare-IT-Markt gelten besondere Anforderungen: Die Spitäler dort sind vielfach in privater Hand und verfügen oftmals über einen hohen Digitalisierungsgrad. Die hohe IT-Durchdringung bietet viel Potenzial und Raum für Innovationen und zugleich die Herausforderung, bestehende Systeme spitalübergreifend und sinnvoll zu vernetzen – für eine IT-gestützte, ganzheitliche Patientenbehandlung. Der Fokus liegt auch auf den nationalen Besonderheiten. So hält Meierhofer stets den engen Austausch mit eHealth Suisse, der Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen. Außerdem ist das Unternehmen Mitglied bei der IG eHealth, im Schweizer Verband Digitale Gesundheit (SVDG) und bringt sich in der H+-Arbeitsgruppe für Softwareanwendungen und eHealth aktiv mit ein. Am EPD-Projectathon nimmt das #TeamMeierhofer ebenfalls regelmäßig teil. Denn nur, wenn man die länderspezifischen Anforderungen kennt und den Rahmen für IT-Lösungen mitgestalten kann, lassen sich Lösungen für die bestmögliche Patientenversorgung bereitstellen.
Ein KIS für die Schweiz
Für Schweizer Spitäler bietet Meierhofer mit M-KIS ein flexibles, offenes, modulares und skalierbares Klinikinformationssystem, das alle landesspezifischen Regularien berücksichtigt. Es richtet sich sowohl an Privatkliniken als auch Privatklinikgruppen, Einrichtungen der öffentlichen stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung, Psychiatrien, Akutspitäler, Belegarztkliniken und Reha-Einrichtungen. M-KIS ist an insgesamt 40 Klinikstandorten in der Schweiz erfolgreich im Einsatz. Die Software unterstützt bei der Dokumentation von klinischen Behandlungen, begleitet das Personal prozessorientiert vom Eintritt bis zum Austritt der Patient*innen und leistet in seiner hohen Funktionstiefe einen Beitrag, die Wirtschaftlichkeit des Spitals hochzuhalten. Schweizer Kataloge zur medizinischen Kodierung und Klassifizierung wie ICD-10-GM, und CHOP sind ebenso angebunden wie das Schweizer Tarifsystem zur Abrechnung wie SwissDRG, TARPSY, ST Reha, ambulant nach TARMED/TARDOC.
Eine sektorübergreifende, digitale Gesundheitsversorgung gestalten
Vor allem die Pflicht von Spitälern, Reha-Kliniken und Psychiatrien zur Anbindung an das Elektronischen Patientendossier (EPD) wird der digitalen Patientenkommunikation weiteren Auftrieb geben. Durch die Interoperabilität von M-KIS ist Meierhofer hier sehr gut aufgestellt, sodass eine sichere, medienbruchfreie Kommunikation möglich ist. Auch neuen Konzepten wie dem „Data Driven Hospital“ und der Anbindung an einem „Clinical Data Repository“ (CDR) zeigt sich Meierhofer offen und arbeitet Use Case-bezogen die entsprechenden Mehrwerte heraus.
Gemeinsam mit Partnern, unter anderem samedi, bietet Meierhofer ein Patientenportal für den sektorübergreifenden Datentransfer zwischen Arztpraxen, Spitälern, Patient*innen und Kostenträgern an. So können beispielsweise Belegärzt*innen über das Portal Termine für ihre Patient*innen in dem jeweiligen Spital buchen und auch Dokumente wie Aufklärungsbögen oder Arztbriefe hinterlegen. In vielen Spitälern gehört mobiles Arbeiten längst zum Standard. Auch hier unterstützt Meierhofer durch mobile Anwendungen und bietet Teile des M-KIS wie zum Beispiel Visite und Wunddokumentation auch als Apps an.
Ein Team aus Expert*innen vor Ort
Am Schweizer Standort Liebefeld kümmert sich ein Team aus zahlreichen Expert*innen vor Ort um die Bedürfnisse der Kunden. Michaela Kainsner ist seit 2013 Geschäftsführerin der Meierhofer Schweiz AG. Seit dem 1. September 2018 verstärkt Dominic Meister als Mitglied der Geschäftsleitung die Geschäftsführung. „Die Spitäler auf ihren Weg in die Digitalisierung zu unterstützen und die Patientenversorgung damit noch besser und sicherer zu machen – das ist es, was uns bei Meierhofer jeden Tag antreibt,“ erklärt Dominic Meister.
Im Laufe der Jahre ist das Team am Schweizer Standort immer weiter gewachsen. Die Mitarbeitenden verfügen über viele Erfahrungen im Spitalbetrieb und kommen zum Teil selbst aus dem Klinikumfeld. „Unsere Kolleg*innen verfügen über eine hohe Expertise in der ambulanten und stationären Medizin. Sie haben die Herausforderungen im Spitalbetrieb zum Teil hautnah erlebt und kennen die Anforderungen. Damit gewährleisten wir unseren Kunden Qualität aus Expertenhand“, so Dominic Meister.
Neu geschaffen wurde auch die Position des Country Solution Management mit dem Ziel, die landesspezifischen Entwicklungen noch engmaschiger zu beobachten, Anforderungen sicherzustellen und diese intern nahtlos weiterzureichen.
Erfolgsprojekte bei zahlreichen Spitälern
Und diese Strategie geht auf. Der schrittweise Roll-out von M-KIS auf die Häuser der Hirslanden ist wohl das größte Projekt. Doch auch darüber hinaus gibt es viele Erfolgsgeschichten: Die Merian Iselin Klinik in Basel, die M-KIS schon seit mehr als einem Jahrzehnt im Einsatz hat, hat auf die neue Generation von M-KIS gewechselt und profitiert damit von vielen Neuerungen wie einer neuen Bedienoberfläche, neuen Funktionalitäten und mobilen Anwendungen. Auch zwei Spitäler der Asana Gruppe konnte Meierhofer mit seiner Produktstrategie überzeugen. Neben den Akutkliniken stehen auch die Reha-Einrichtungen im Fokus. So setzt das Klinikum Barmelweid ebenfalls auf M-KIS.
Starke Partnerschaften: KI und Services
Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass KI in unsere Lösungen umgesetzt wird. Auf der IFAS 2024 wurde die strategische Partnerschaft zwischen der Meierhofer Schweiz AG und der Averbis GmbH besiegelt. Mit der Integration von Medical Dialog von Averbis in M-KIS ermöglichen wir ein strukturiertes Arzt-Patienten-Gespräch mit automatischer Transkription und Zusammenfassung in Echtzeit.
Ebenfalls am IFAS-Messestand fand die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der HINT AG statt. Damit bündeln wir unsere Stärken, um unseren Kunden noch besseren Service zu bieten. Erste Kliniken profitieren bereits davon. Gemeinsam mit der HINT AG bietet Meierhofer Gesundheitseinrichtungen in der Schweiz erweiterte Supportzeiten und Service Desk für gemeinsame Kunden, Support- und Customizingleistungen.
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